PD Dr. Camilla Bork

Vita

seit 2015 Lehrtätigkeit für historische Musikwissenschaft an der Humbolt-Universität zu Berlin. Zur aktuellen Homepage, Stand Mai 2015

Mai 2014 Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin, Thema: Virtuosität-Text-Performance. Perspektiven aufführungsbezogener Musikgeschichtsschreibung

seit April 2014 Vertretungsprofessur für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

seit 2013 DFG-Forschungsprojekt „Das Ereignis des Virtuosen“, angesiedelt an der HU Berlin (derzeit wegen Beurlaubung unterbrochen)

seit Januar 2013 Lehrauftrag an der Universität Basel

seit 2012 Mitglied des internationalen Forschernetzwerks Hör-Wissen im Wandel. Zur Wissensgeschichte des Hörens in der Moderne, gefördert von der DFG

2011 ‒ 2012 Vertretungsprofessur für Musikwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

2009 ‒ 2011 Lecturer am Stanford Campus Berlin

2003 ‒ 2005 Aufenthalt am Music Department der Stanford University (USA), Postdoc-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

2002 Abschluss der Promotion an der Humboldt-Universität Berlin bei Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Danuser, Thema der Dissertation: „Im Zeichen des Expressionismus. Kompositionen Paul Hindemiths im Kontext des Frankfurter Kulturlebens um 1920“ (Schott-Verlag: Mainz 2006)

2001 ‒ 2009 wissenschaftliche Assistentin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität Berlin (Lehrstuhl: Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Danuser)

1999 ‒ 2001 Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

1994 ‒ 1998 Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

1994 ‒ 1998 Studium der Musikwissenschaft, Komparatistik, Publizistik sowie Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Violine an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Publikationen

I. Monographien:

  • Im Zeichen des Expressionismus. Kompositionen Paul Hindemiths im Kontext des Frankfurter Kulturlebens um 1920, Mainz 2006.

II. Herausgeberschaften

  • Musikbezogene Genderforschung. Aktuelle und interdisziplinäre Perspektiven. (= Jahrbuch Musik und Gender 5), hrsg. von Nicole Strohmann, Camilla Bork und Gesa Finke, Hildesheim, Zürich, New York 2012.
  • Ereignis und Exegese. Musikalische Interpretation und Interpretation der Musik. Festschrift Hermann Danuser, hrsg. von Camilla Bork, Tobias Robert Klein, Burkhard Meischein, Andreas Meyer und Tobias Plebuch, Schliengen 2011.
  • Musikalische Analyse und kulturelle Kontextualisierung. Gewidmet Reinhold Brinkmann, hrsg. von Tobias Bleek und Camilla Bork, Stuttgart 2010.
  • Virtuosität und Transkription Musiktheorie Heft 4/2010, hrsg. von Camilla Bork.

III. Aufsätze

In Drucklegung für 2014:

  • Teilkapitel „Rossini und Meyerbeer“, „Symphonische Dichtung“, „Schumann und die Musikkritik“, „Das Virtuosenkonzert“, „Musik und Neue Sachlichkeit“, „Berlin – New York 1920“, „Kurt Weill: Dreigroschenoper“, in: Europäische Musikgeschichte, hrsg. von Tobias Bleek und Ulrich Mosch.
  • „Der Interpret als Autor: Bemerkungen zum Phänomen multipler Autorschaft am Beispiel von Schönbergs Pierrot lunaire in der Inszenierung Christoph Marthalers“, in: Wessen Klänge? Interpretation und Autorschaft in neuer Musik, Veröffentlichung der Paul Sacher Stiftung Basel, hrsg. von Hermann Danuser.
  • „Klänge des Aufbruchs: Kammermusik in Donaueschingen als soziale Utopie und ästhetische Erneuerung“, in: Die Donaueschinger Kammermusiktage 1921-1926, hrsg. von Matthias Schmidt.

Bereits erschienen:

  • „Text versus Performance – zu einem Dualismus der Musikgeschichtsschreibung“, in: Historische Musikwissenschaft. Grundlagen und Perspektiven, hrsg. von Michele Calella und Nikolaus Urbanek, Stuttgart 2013, S. 383–402.
  • „Zwischen Literarisierung und Reklame: Paganini im Spiegel der Anekdote“, in: Anekdote, Biographie, Kanon. Zur Geschichtsschreibung in den schönen Künsten, hrsg. von Melanie Unseld und Christian von Zimmermann, Köln und Weimar 2013, S. 105–124.
  • „Virtuosität und Vokalität. Bemerkungen zu einer Denkfigur des mittleren 19. Jahrhunderts“, in: Musik in Baden-Württemberg Jahrbuch 2012, hrsg. von Ann-Kathrin Zimmermann, München 2012, S. 27–42.
  • „,Die Seele durch die Fingerspitzen hinaussenden‘: Gesang, Portamento und musikalischer Ausdruck bei Spohr, Baillot und Bériot“, in: Auftakte und Nachklänge romantischer Musik, hrsg. von Walter Hinderer, Würzburg 2012, S. 93–111.
  • „,Fülle des Wohllauts‘. Chopins Nocturne op. 9, 2 im Spiegel der Violinvirtuosität um 1900“, in: Ereignis und Exegese. Musikalische Interpretation und Interpretation der Musik. Festschrift Hermann Danuser, hrsg. von Camilla Bork, Tobias Robert Klein, Burkhard Meischein, Andreas Meyer und Tobias Plebuch, Schliengen 2011, S. 446–458.
  • „Gesten der Überbietung. Zu einem Muster virtuoser Konzertdarbietung im frühen 19. Jahrhundert“, in: Genie – Virtuose – Dilettant. Konfigurationen romantischer Schöpfungsästhetik, hrsg. von Gabriele Brandstetter und Gerhard Neumann, Würzburg 2011, S. 127–150.
  • „Dorothy deLay: The American Dream of the Violin“, in: Zur Interpretations- und Berufsgeschichte von Geigerinnen, hrsg. von Susanne Rode-Breymann, Hannover 2011, S. 154–177.
  • „,Das ,szenisch-gestische Element‘ in Dahlhaus’ Überlegungen zur Opernanalyse“, in: Carl Dahlhaus und die Musikwissenschaft: Werk, Wirkung, Aktualität, hrsg. von Hermann Danuser, Peter Gülke und Norbert Miller, Schliengen 2011, S. 118–124.
  • „Das Wunderbare und der Virtuose – zu einem Topos des musikkritischen Diskurses im frühen 19. Jahrhundert“, in: Bürger, Musik, Stadt. Konzertleben und musikalisches Hören im historischen Wandel, hrsg. von Christian Thorau, Andreas Odenkirch und Peter Ackermann, Regensburg 2011, S. 229–252.
  • „Der große Dreiklang von Stimme, Raum und Licht. Das expressionistische Gesamtkunstwerk Oper“, in: Gesamtkunstwerk Expressionismus. Kunst, Film, Literatur, Theater, Tanz und Architektur 1905 bis 1925, hrsg. von Ralf Beil und Claudia Dillmann, Institut Mathildenhöhe Darmstadt, Ostfildern 2010, S. 266–275.
  • „Kalte Liebe – Spielarten der Liebe in Hindemiths Cardillac“, in: Musikalische Analyse und kulturelle Kontextualisierung. Gewidmet Reinhold Brinkmann, hrsg. von Tobias Bleek und Camilla Bork, Stuttgart 2010, S. 65–86.
  • „Pädagogische Musik als Kunstmusik? Zu den Violinduetten Paul Hindemiths“, in: Kunst lernen. Meisterwerke pädagogischer Musik im 20. Jahrhundert, hrsg. von Matthias Schmidt, Regensburg 2008, S. 72–93.
  • „Choreographierte Musik: Paul Hindemith und der Tanz“, in: Die Beziehung von Musik und Choreographie im Ballett, hrsg. von Jörg Rothkamm und Michael Malckiewicz, Berlin 2007, S. 209–218.
  • Aus jiddischer Volkspoesie: Schostakowitschs Liedzyklus und die Musikalische Lyrik des 20. Jahrhunderts. Versuch einer historischen Standort-Bestimmung“, in: Jüdische Musik und ihre Musiker im 20. Jahrhundert, hrsg. von Wolfgang Birtel, Joseph Dorfmann und Christoph-Hellmut Mahling, Mainz 2006, S. 183–201.
  • „Wendung zur Komödie: Hindemiths Einakter Das Nusch-Nuschi“, in: Hindemith-Jahrbuch 2004/XXXIII, S. 8–53.
  • „Abschied von der Avantgarde? Alexander Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge op. 13 und seine Symphonischen Gesänge op. 20“, in: Les Jeunes Viennois ont pris de l’âge, hrsg. von Rolf Wintermeyer und Karl Zieger, Valenciennes 2004, S. 20–35.
  • „Tod und Verklärung – Isoldes Liebestod als Modell künstlerischer Schlußgestaltung“, in: Zukunftsbilder. Richard Wagners Revolution und ihre Folgen in Kunst und Politik, hrsg. von Hermann Danuser und Herfried Münkler, Schliengen 2002, S. 161–178.
  • „Musical lyricism as self-exploration: reflections on Mahler’s Ich bin der Welt abhanden gekommen“, in: Mahler and his world, hrsg. von Karen Painter, Princeton 2002, S. 159–172.
  • „Epochenwandel im Werk? – Paul Hindemiths Sonate für Violoncello und Klavier op. 11, 3 in den Fassungen von 1919 und 1921“, in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte 74/75 (2002), S. 217–228.
  • „,Viel Ungeheures ist, doch nichts so Ungeheures wie der Mensch‘ – die Ödipusfigur in Vertonungen des 20. Jahrhunderts“, in: Musikkonzepte – Konzepte der Musikwissenschaft. Bericht über den Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung Halle 1998, Bd. 2, hrsg. von Kathrin Eberl und Wolfgang Ruf, Kassel 2000, S. 647–653.

IV. Artikel

  • Art. „Serenade“, „Suite“ und „Variation“, in: Enzyklopädie der Neuzeit, hrsg. Friedrich Jaeger, Stuttgart 2005-2011, Bd. 11, Sp. 1114–1116; Bd. 13, Sp. 119–123 und Sp. 1024–27.
  • Art. „Virtuosität“, „Maskerade“, „Liebesdiskurse“ und „Alma Moodie“, in: Musik und Gender, hrsg. von Melanie Unseld und Annette Kreutziger-Herr, Kassel 2010, S. 261f., S. 336f., S. 510f. und S. 536f.
  • Art. „Paul Hindemith“ und Art. „Adolf Rebner“ in: Lexikon der Violine, hrsg. von Stefan Drees, Laaber 2002, S. 307–310 sowie S. 519.
  • Teilartikel (gemeinsam mit Astrid Hippchen) „Suitenschaffen von der Mitte des 19. bis zum 20. Jahrhundert“, in: MGG2, Sachteil Bd. 8, hrsg. von Ludwig Finscher, Kassel usw. 1998, Sp. 2067–2080.

V. Rezensionen

  • „Dominick Sackmann (Hrsg.), Hindemith-Interpretationen. Hindemith und die zwanziger Jahre“, in: Die Musikforschung 65 (2012), H. 2, S. 179–181.
  • „Paul Hindemith, Sämtliche Werke Band VIII: Sing- und Spielmusik II, hrsg. von Luitgart Schader“, in: Die Musikforschung 65 (2012), H. 2, S. 190f.
  • „Anno Mungen, BilderMusik“ – Panoramen, Tableaux vivants und Lichtbilder als multimediale Darstellungsformen in Theater- und Musikaufführungen vom 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert“, in:  Die Musikforschung 60 (2007), S. 417f.

VI. Programmheftbeiträge für das Rheingau Musikfestival, das Deutsche Kammerorchester Berlin und die Komische Oper Berlin (2001-2010).

Vorträge

  • „Virtuosität als Performance: Vladimir Jankélévitch und die Ethik der Résistance“, Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2013, Hochschule für Musik Dresden (September 2013)
  • „Musik als Text und/oder Performance“, Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung Musik Kultur Wissenschaft, veranstaltet vom Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Wien (April 2012)
  • „Violinvirtuosität im 19. Jahrhundert“, Vortrag im Rahmen der Tagung Zwischen Innovation und Tradition: Die Instrumentalkonzerte von Bernhard Molique, veranstaltet von der Musikhochschule Stuttgart (Januar 2012)
  • „,Die Seele durch die Fingerspitzen hinaussenden’: Gesang, Portamento und musikalischer Ausdruck bei Spohr, Baillot und Bériot“, Vortrag im Rahmen der Tagung Vom Hofmusiker zum Gewandhauskonzertmeister: Bartolomeo Campagnoli (1751-1827) und die Musikkultur seiner Zeit, veranstaltet von dem musikwissenschaftlichen Seminar der Universität der Künste und dem Institut für Kirchenmusik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (September 2011)
  • „,Damit die Zeit nicht stehen bleibt’. Das Musiktheater Christoph Marthalers“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Musiktheater im 21. Jahrhundert Staatsoper Berlin Unter den Linden (Juli 2011)
  • „Der Interpret als Autor: Bemerkungen zum Phänomen multipler Autorschaft am Beispiel von Schönbergs Pierrot lunaire in der Inszenierung Christoph Marthalers“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Wessen Klänge? Interpretation und Autorschaft in neuer Musik, veranstaltet von der Paul Sacher Stiftung Basel (Mai 2011)
  • „Virtuosität und Vokalität. Zur musikalischen Vortragslehre der Romantik“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Auftakte und Nachklänge romantischer Musik veranstaltet von der Stiftung für Romantikforschung München (Oktober 2010)
  • „Ereignis – Interpretation – Aufführung: Perspektiven zur Erforschung des Virtuosenkonzerts im 19. Jahrhundert“, Vortrag im Rahmen des Kolloquiums Musik – Kontext und zurück: Interdisziplinäre Perspektiven auf Musik als Forschungsobjekt/ Musique – contexte, aller-retour: Perspectives interdisciplinaires sur l’objet d’étude „musique“ veranstaltet Centre Marc Bloch Berlin (Februar 2010)
  • „Donaueschingen ein Kammermusikfest: Pragmatik und Zeitgeist“, Vortrag im Rahmen der Arbeitstagung Die Donaueschinger Kammermusiktage 1921-1926, veranstaltet vom Musikwissenschaftliches Seminar der Universität Basel (Dezember 2009)
  • „Gesten der Überbietung. Zu einem Muster virtuoser Konzertdarbietung im frühen 19. Jahrhundert“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Genie – Virtuose – Dilettant. Konfigurationen romantischer Schöpfungsästhetik veranstaltet von der Stiftung für Romantikforschung München (Oktober 2009)
  • „Zwischen Literarisierung und Reklame: Paganini im Spiegel der Anekdote“, Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Tagung Anekdote, Biographie, Kanon, veranstaltet vom Germanistischen Institut Universität Bern (Februar 2009)
  • „,Das ,szenisch-gestische Element’ in Dahlhaus‘ Überlegungen zur Opernanalyse“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Carl Dahlhaus und die Musikwissenschaft: Werk, Wirkung, Aktualität, veranstaltet vom Musikwissenschaftlichen Seminar der HU Berlin und des Staatlichen Instituts für Musikforschung (Juni 2008)
  • „,Ein italiänischer Strom zwischen deutschen Ufern‘: Italien-Visionen Robert Schumanns“, Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft: Italien Hochschule für Musik und Theater Hannover (Juni 2008)
  • „Das Wunderbare und der Virtuose – zu einem Topos des musikkritischen Diskurses im frühen 19. Jahrhundert“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Bürger, Musik, Stadt, veranstaltet von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (April 2008)
  • „Struktur und Präsenz: Zum Diskurs über das Hören Neuer Musik“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Kunst und Experiment anlässlich des Festivals „Musica Viva“ München (Februar 2008)
  • „Über-Schreibungen: Zu den Paganini-Transkriptionen Robert Schumanns“, Vortrag anlässlich des 18. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Musikwissenschaft Zürich ( Juli 2007)
  • „Paganini’s masks: listening to virtuosic music in the early 19th century”, Vortrag im Rahmen der Arbeitstagung Music and Performance des Music Departments der Los Angeles University (April 2007)
  • „Theatricality in the Concerthall: Paganini’s Virtuosity”, Vortrag im Rahmen des Third German-American Frontiers of Humanities Symposium der Alexander von Humboldt-Stiftung und der American Philosophical Society (Oktober 2006)
  • „Choreographierte Musik: Paul Hindemith und der Tanz“, Vortrag im Rahmen der Tagung Die Beziehung von Musik und Choreographie im Ballett, veranstaltet von der Hochschule für Musik und Theater Leipzig (März 2006)
  • „Pädagogische Musik als Kunstmusik? Zu den Violinduetten Paul Hindemiths“, Vortrag im Rahmen der Tagung Kunst lernen. Meisterwerke pädagogischer Musik im 20. Jahrhundert, veranstaltet von der Kunstuniversität Krems und der Ernst Krenek Stiftung (Oktober 2005)
  • „Kalte Liebe – Spielarten der Liebe in Hindemiths Cardillac“, Vortrag im Rahmen des Kolloquiums Musikalische Analyse und kulturelle Kontextualisierung, veranstaltet vom Musikwissenschaftlichen Seminar der HU Berlin (Juni 2005)
  • Art worlds: Howard Becker’s Sociology and its Perspectives for Musicology”, Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums des Music Departments der Stanford University (April 2005)
  • „Paul Hindemith und der „Frankfurter Expressionismus“, Vortrag im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt (Dezember 2004)
  • „Abschied von der Avantgarde? Alexander Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge op. 13 und seine Symphonischen Gesänge op. 20“, Vortrag im Rahmen des Tagung Les Jeunes Viennois ont pris de l’âge, veranstaltet vom Institut für Germanistik der Universität Valenciennes (November 2001)
  • „Epochenwandel im Werk? – Paul Hindemiths Sonate für Violoncello und Klavier op. 11, 3 in den Fassungen von 1919 und 1921“, Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Würzburg (September 2000)
  • „Tod und Verklärung – Isoldes Liebestod als Modell künstlerischer Schlussgestaltung“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Zukunftsbilder. Richard Wagners Revolution und ihre Folgen in Kunst und Politik, veranstaltet vom Musikwissenschaftlichen Seminar der HU Berlin und der Staatsoper Unter den Linden Berlin (April 2000)
  • „,Viel Ungeheures ist, doch nichts so Ungeheures wie der Mensch‘ – die Ödipusfigur in Vertonungen des 20. Jahrhunderts“, Vortrag im Rahmen des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung Halle (September 1998)
  • Aus jiddischer Volkspoesie: Schostakowitschs Liedzyklus und die Musikalische Lyrik des 20. Jahrhunderts. Versuch einer historischen Standort-Bestimmung“, Vortrag im Rahmen der Tagung Jüdische Musik und ihre Musiker im 20. Jahrhundert, veranstaltet von dem musikwissenschaftlichen Seminar der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Villa Musica Mainz (März 1998)

Lehrveranstaltungen

1. Veranstaltungen im Bereich allgemeine historische Musikwissenschaft:

  • Hindemith und der Expressionismus (SS 2001)
  • Die Musik der Neuen Sachlichkeit (WS 2001/02)
  • Neue Wege der Ballettmusik im 20. Jahrhundert: Die Ballets Russes (SS 2002)
  • Die Groupe des Six und das Ballett (WS 2002/03)
  • Opernfehden und Opernreformen im 18. Jahrhundert (SS 2003)
  • Oper in der Weimarer Republik (WS 2005/06)
  • Was ist musikalische Virtuosität? (SS 2006)
  • Komponieren heute: Einführung in die Neue Musik. Lehrveranstaltung und mehrtägige Exkursion zu den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik (SS 2006)
  • Über Musik schreiben: Musikkritik im 19. Jahrhundert (SS 2006)
  • Zur Rolle der Transkription in der Kompositions- und Konzertgeschichte (WS 2006/07)
  • Choreographierte Musik. Igor Strawinsky und das Ballett (SS 2007)
  • Komponieren „für das Herz, für das Ohr und für die Hand“. Zur Geschichte der Etüde im 19. Jahrhundert (SS 2007)

2. Einführung in musikanalytische und andere Methoden:

  • Mozarts Haydn gewidmete Quartette (SS 2001)
  • Das sinfonische Schaffen Johannes Brahms’ (WS 2001/02)
  • Theorie der Sonatenform (WS 2002/03)
  • Die Klavierstücke Franz Schuberts (SS 2002)
  • Charakterstücke – leicht gemacht (SS 2002)
  • Das Liedschaffen Paul Hindemiths (SS 2003)
  • Concerto Conversations: das Violinkonzert im 19. Jahrhundert (WS 2006/07)
  • Einführung in Methoden der Opernanalyse (WS 2007/08)
  • „Akustisch motorische Genüsse“: zur Geschichte der Klavieretüde im 20. Jahrhundert in Kooperation mit Dr. Tobias Bleek und Prof. Dr. Thomas Menrath (UdK) (WS 2008/09)

3. Kulturwissenschaftlich ausgerichtete Veranstaltungen im Rahmen des Studienganges Musikwissenschaft:

  • „Mit den Beinen singen“: Musik und Körper im 19. Jahrhundert (WS 2005/06)
  • Ein Laboratorium der Moderne: das Konzert als Ort bürgerlicher Identitätsbildung (WS 2008/09)
  • Musik als Genuss und Gewalt I: Musikerzählungen des 19. Jahrhunderts (SS 2011)
  • Hören im Konzertsaal des frühen 20. Jahrhunderts (SS 2011)
  • Salon, Sound und Sentimentalität: die Nocturne Fréderic Chopins (WS 2012/13)
  • Roaring Twenties: Musik und Technologie (WS 2012/13)
  • Musik als Genuss und Gewalt II: Musik in der Literatur des 20 Jahrhunderts (SS 2012)
  • Rollenspiele – Entwürfe von Subjektivität im Solokonzert (SS 2012)

Konzertprojekt mit Studierenden:

Muss immer der Morgen wiederkommen? Imaginationen der Nacht in Musik, Film und Literatur. Ein Abend mit Studierenden des Instituts für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Stanford University in Berlin:

„Laboratory of Modernity: Concert Culture in 19th and 20th century Germany”, Seminar für Undergraduate-Studierende in englischer Sprache

Projektarbeit und Musikvermittlung

  • Seit der Spielzeit 2013/14 Kuratierung und Durchführung von Begleitveranstaltungen zu Fragen des aktuellen Musiktheaters für die Werkstatt-Bühne der Staatsoper Unter den Linden. Derzeit Vorbereitung einer Veranstaltungsreihe zu „Weiblichkeit und Stimme bei Sciarrino und Feldman“ begleitend zu den Produktionen der Staatsoper (Macbeth, Lohengrin und Neither) im Juni 2014.
  • Begleitveranstaltung und Roundtable zu Kurt Weill, Der Jasager, gemeinsam mit den Studierenden meines Seminars „Radiomusiken“ Mai 2013, Staatsoper Unter den Linden
  • Mitwirkung im Rahmen des Symposiums Musiktheater im 21. Jahrhundert; Vortrag „,Damit die Zeit nicht stehen bleibt’. Das Musiktheater Christoph Marthalers“, Staatsoper Juni 2011
  • Begleitveranstaltung und beratende Mitarbeit bei Probenprozessen zu Ernst Toch, Prinzessin auf der Erbse, Komische Oper Berlin, Dezember 2005.
  • Seit 2000 Programmheftbeiträge und Einführungen für das Rheingau-Musikfestival, die Komische Oper Berlin und das Deutsche Kammerorchester Berlin.

 

Zuletzt bearbeitet: 01.05.2015

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