Dr. Lorenz Luyken

Historische Musikwissenschaft

Telefon: (0511) 3100-7633

Seelhorststr. 3, 2. OG

Sprechzeit: Mittwochs 14.00 - 15.30 Uhr
(Voranmeldung erbeten, Liste am ME-Brett gegenüber Raum 113, Neues Haus 1)

Email: Dr. Lorenz Luyken

 

Vita

Seit 1.8.2006 Sprecher des Studiengangs Musikerziehung

2005-2010 Mitglied des Senats der HMTH

Seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Musik, Theater und Medien in Hannover.

Seit 1998 Lehrauftrag für Schallplattenkritik und Partiturkunde an der Hochschule für Musik Detmold

1997 bis 2002 im Schuldienst (Gymnasium und Gesamtschule)

Freischaffende musikalische Tätigkeiten: als Orchester- und Kammermusiker, als Solist, als Musikschullehrer (1980 - 2002) und als Dirigent diverser Laienorchester

1. (1989) und 2. (1996) Staatsprüfung für das höhere Lehramt; staatliche Musiklehrerprüfung (1990); Reifeprüfung (1990) und Konzertexamen (1992); Promotion (1995)

Studien an der Musikhochschule und an der Universität Köln: Schulmusik, Instrumentalpädagogik, Klarinette, Geschichte, Pädagogik, Musikwissenschaft

Publikationen:

MONOGRAPHIE:

  • „...aus dem Nichtigen eine Welt schaffen“. Studien zur Dramaturgie im symphonischen Spät­werk von Jean Sibelius, Kassel 1995

HERAUSGEBERTÄTIGKEIT:

  • Professionelle Musikausbildung und Internationalität (= Monographien des Instituts für Musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover Bd. 16), Hannover 2006 (zusammen mit Stefan Weiss)

LEXIKONARTIKEL:

  • Art. „Volkmann, Robert“, in: MGG2, Personenteil, Bd. 17, Kassel 2007
  • Art. „Czerny, Carl“, „Diabelli, Anton“, „Gyrowetz, Adalbert“, „Hoffmann, E.T.A.“, „Hummel, Johann Nepomuk“, „Mendelssohn-Bartholdy, Felix“, „Reicha, Anton“, „Ries, Ferdinand“, „Schubert, Franz“, „Schumann, Robert“, „Spohr, Louis“, in: Reclams Komponistenlexikon, hg. v. Melanie Unseld, Stuttgart: Reclam 2009

SENDEMANUSKRIPT:

  • Abschiede – Johann Ladislaus Dussek zum 250. Geburtstag“, gesendet in NDR Kultur / Prisma Musik am 30. Januar 2010, 20.05-22.00 Uhr

AUFSÄTZE:

  • „ ‚Im Nebel der Beklommenheit und des Schmerzes’. Beobachtungen zum Verhältnis von Pro­gramm und Struktur am ersten Satz von Bedrich Smetanas zweitem Streichquartett“, in: Jan Vičar (Hg.), In Honorem Jaroslav Jiránek, Olomouc 1997 (Musicologica Olomucensia, Bd.3), S. 103-117
  • „Warum ist Sibelius so schwer verständlich?“, in: Veijo Murtomäki / Kari Kilpeläinen / Risto Vaisänen (Hg.), Sibelius Forum. Proceedings from the Second International  Sibelius conference Helsinki 1995, Helsinki 1998, S. 87-93
  • „Sibelius, ein ‚finnischer Tschaikowsky’?“ Anmerkungen zur Rezeption des Symphonikers Sibe­lius in Deutschland, in: Ahti Jäntti / Annemarie Vogt / Marion Holtkamp (Hg.), Sibelius und Deutschland, Berlin 2000 (Schriftenreihe des Finnland-Instituts in Deutschland, Bd.3), S. 66-89
  • „Am Rande: Robert Volkmann in Budapest“, in: Lorenz Luyken und Stefan Weiss (Hg.), Professionelle Musikausbildung und Internationalität, Hannover 2006 (Monographien des Instituts für Musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover Bd. 16) , S. 114-132
  • „Stimmen. Linien. Verwirrung der Begriffe. Leseübungen an Sibelius’ Streichquartett op.56“, in: DIE TONKUNST 1/4 (2007), S. 422-434
  • „Mit Hanslick und Goodman Schostakowitsch hören“, in: Der Komponist als Erzähler. Dmitri Schostakowitschs Instrumentalmusik, hg. v. Melanie Unseld und Stefan Weiss, Hildesheim: Olms 2008, S. 219-235 (Ligaturen, Musikwissenschaftliches Jahrbuch der Hochschule für Musik, Theater und Medien 2)
  • „Eine große Enttäuschung? Berios Instrumentierung der Klarinettensonate op.120/1 von Brahms“, in: DIE TONKUNST 2/2 (2008), S. 206-220
  • „ ‚… der Welt abhanden gekommen.’ Bedrich Smetanas komponierte Krankengeschichte“, in: Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen: Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin, hg. v. Eckard Altenmüller und Susanne Rode-Breymann, Hildesheim: Olms 2009, S. 61-81 (Ligaturen, Musikwissenschaftliches Jahrbuch der Hochschule für Musik, Theater und Medien 4)
  • „Provokation und Selbstdarstellung. Berlioz’ Symphonie fantastique – analysiert für den Musikunterricht“, in: Musik und Bildung 41/2 (2009), S. 43-49 (Koautorin Franziska Günther)
  • „Wissenschaft und Kunst. Gedanken zur Originalität in Janáčeks Spätwerk“, in: »Aus einem Totenhaus«. Leoš Janáčeks letzte Oper, hg. v. Ulrich Lenz und Stefan Weiss, Hannover: Wehrhahn 2011, S. 11-26
  • „Ich bin kein Beatles-Fan – ja, und?“, in: Musik und Popularität. Aspekte zu einer Kulturgeschichte zwischen 1500 und heute, hg. von Sabine Meine und Nina Noeske, Münster etc.: Waxmann 2011, S. 227-230
  • „Missverständnisse um Imants Kalniņš’ 4. Symphonie“, in: Postmoderne hinter dem Eisernen Vorhang. Werk und Rezeption Alfred Schnittkes im Kontext ost- und mitteleuropäischer Musikdiskurse, hg. v. Amrei Flechsig und Stefan Weiss, Hildesheim: Olms 2013, S. 182-201 (Ligaturen, Musikwissenschaftliches Jahrbuch der Hochschule für Musik, Theater und Medien 6)

CD – BOOKLETS:

  • für Genuin: Werke von Schubert, Brahms, Barber, Vaughan Williams, Hindemith (2000 und 2002)
  • für Tudor: Werke von Brahms (2004)
  • für CPO: Werke von Beethoven (2006) und J. L. Dussek (2006 und 2008)

UNVERÖFFENTLICHTE VORTRÄGE außerhalb der HMTM Hannover:

  • „Alt und schwach bin ich. Hin ist alle meine Kraft“? – Zur Musik alter Komponisten (im Rahmen der Ringvorlesung der hannoverschen Hochschulen EXPLORAGING am 15. Mai 2007 im Sprengel-Museum, Hannover).
  • „Benjamin Brittens War Requiem“ (Einführungsvortrag an der Hochschule für Musik Detmold am 15. Februar 2012)
  • „Ludwig van Beethoven. Inneres und äußeres Ohr“ (in der Reihe „Große Künstler und ihre Erkrankungen“ an der Medizinischen Hochschule Hannover am 30. Mai 2013)
 

Zuletzt bearbeitet: 07.10.2015

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